Steuerentlastung für 2012, kalte Progression leicht erklärt

Man merkt langsam, wir nähern uns dem Wahljahr 2013. Ab 2012 soll die so genannte kalte Progression entschärft werden, so dass besonders die Mittelschicht entlastet wird.

Unser Einkommensteuertarif verhält sich progressiv, dass heiß wer wenig verdient, zahlt prozentual gesehen wenig Steuern, z.B. bei 30.000 EUR Einkommen 20% vom Gesamteinkommen. Wer nun viel verdient, zahlt prozentual gesehen höhere Steuern, z.B. bei 100.000 EUR 35% vom Gesamteinkommen. Tatsächlich ist der Steuertarif jedoch stufenweise aufgebaut: Der 100.000 EUR Verdiener zahlt auf die ersten 30.000 EUR exakt die gleiche Steuer wie der 30.000 EUR Verdiener. Nur die darüber hinaus gehenden Beträge werden mit höheren Steuersätzen belegt.

Inflationsbedingt haben wir natürlich steigende Einkommen. Derzeit liegt das Existenzminimum bei etwa 800 pro Monat, darauf werden keine Steuern erhoben. Denken wir mal 50 Jahre weiter, so könnte aufgrund der Inflation das Existenzminum vielleicht bei 10.000 EUR pro Monat liegen, das heißt dafür kann man dann gerade so leben. Würden wir den Steuertarif nicht ändern, müssten alle die gerade so über die Runden kommen, den Höchststeuersatz zahlen. Das ist so natürlich nicht gewollt.

jetzt kommentieren? 22. Dezember 2011

Steuern sparen für Arbeitnehmer

Hier finden Sie einige interessante Tipps, wie man als Arbeitnehmer mehr von einer Lohnerhöung hat. Unter anderem wird gezeigt, wie sich Warengutscheine auswirken oder der Arbeitgeber an den Telefonkosten oder ähnlichem beteiigt werden kann.

jetzt kommentieren? 11. März 2009

Umweltprämie bald erschöpft?

Die Umweltprämie dürfte nach nur etwas mehr als 2 Monaten bereits ausgeschöpft sein. Im Blog von cashbooster wird mit einer Erschöpfung des Prämientopfes Anfang April ausgegangen.

jetzt kommentieren? 11. März 2009

Kasse und das Finanzamt

Beim Einsatz einer Kasse gewährt Ihnen das Finanzamt eine Aufzeichnungserleichterung. Sie müssen dann nämlich nicht jede einzelne Einnahme aufzeichnen, es reicht wenn Sie an der Registrierkasse einen sogenannten Z-Bericht ausrucken. Diese haben eine fortlaufende Nummer so dass dasFehlen eines Berichtes sofort auffallen würde. Hierdurch kann das Finanzamt nachprüfen, ob Ihre Aufzeichnungen vollständig sind.

jetzt kommentieren? 22. Januar 2009

Kassenrollen und die Aufbewahrungspflicht

In den meisten Ladengeschäften stehen mittlerweile Registrierkassen. Bei diesen hat sich der Einsatz von Thermopapier immer mehr durchgesetzt. Bei Kassenrollen aus Thermopapier gibt es leider einen entscheidenden Nachteil, es bleicht nach einer gewissen Zeit aus und wird unleserlich. Allerdings gibt es auch hier große Qualitätsunterschiede. Bei einer schlechten papierqualität ist das Ausbleichen bereits nach ein paar Wochen spürbar. Es gibt allerdings auch Thermorollen bei denen der Hersteller bei ordnungsgemäßer Lagerung eine Garantie von 10 Jahren gegen ausbleichen gibt. Die steuerlichen Aufbewahrungsfristen für Kassenberichte betragen ebenfalls 10 Jahre, so dass der Einsatz eines solchen Papiers anzuraten ist.

jetzt kommentieren? 21. Januar 2009

Größte Wirtschaftskrise seit dem 2.Weltkrieg

Nach einer Meldung von tagesschau.de erwartet die Regierung ein Schrumpfen der Wirtschaft um 2,25 %. Dabei sei das Konjunkturprogramm bereits berücksichtigt. Ferner werde ein Anstieg der Arbeitslosenzahl um 500.000 erwartet. Beründet wird dies mit der starken Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft.

jetzt kommentieren? 21. Januar 2009

Abwrackprämie für Neufahrzeuge

Ich habe gerade einen interessanten Bericht zur Abwrackprämie bei Fahrzeugen bzw. Neufahrzeugen gefunden

jetzt kommentieren? 13. Januar 2009

Krankenkassenbeiträge sollen wieder sinken

Ein 50 Milliarden Euro schweres Maßnahmenpaket zur Belebung der Konjunktur wurde gerade geschnürt. Dabei werden nicht nur Maßnahmen zur Senkung der Steuerlast umgesetzt sondern auch zur Senkung der Soziallasten.

Der Krankenkassenbeitrag soll z.B. nun von den festegschriebenen 15,5% auf 14,9% sinken.  Ob diese Maßnahme die Wirtschaft belebt, wage ich einmal ganz stark zu bezweifeln. Der durchschnittliche Beitragssatz über alle Krankenkassen lag im Jahr bei 14,9%, erst zum Jahreswechsel wurde dieser erhöht. Es wird lediglich der Status Quo des vergangenen Jahres gehalten.

jetzt kommentieren? 13. Januar 2009

Wo bleiben die vielen Steuermilliarden?

Ich frage mich seit einiger Zeit, was unser Staat mit den vielen Steuermilliarden so alles anfängt. Die Steuereinnahmen steigen von Jahr zu Jahr, ein Ende der Neuverschuldung scheint dennoch nicht in Sicht zu sein.

Vergleicht man mal die Entwicklung der Steuereinnahmen mit der Entwicklung der Inflation, wird meiner Meinung nach sehr deutlich, dass der Staat nicht gerade eine strenge Haushaltsdisziplin an den Tag legt:

Jahr Steuereinnahmen in Milliarden Steigerung in % zum Vorjahr Inflationsrate in %
2005 452,1
2006 488,4 8,02% 1,7%
2007 538,2 10,19% 2,2%
2008 noch offen

Für das Jahr 2008 liegen zwar noch keine Zahlen vor, es wird aber ein recht deutlicher Anstieg der Steuereinnahmen erwartet.

jetzt kommentieren? 01. Januar 2009


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